Corona

Ich habe heute Morgen einen Podcast zum Corona-Virus gehört und fasse es hier mal zusammen.

Das jetzige Corona-Virus ist das fünfte von vier. Sie befinden sich vor allem in Fledermäusen und werden über andere Tiere auf Menschen übertragen. Leben viele Menschen auf engem Raum, kann sich das Virus verbreiten. Es befällt die Atemwege und Lungenzellen, kritisch wird es, wenn das Virus in die unteren Lungenbereiche wandert und dort eine heftige Immunreaktion auslöst, diese ist für die Zerstörung des Lungenzellgewebes verantwortlich, die in wenigen Fällen zum Tod führen kann. Gefährdet sind Menschen mit einer anderen Vorerkrankung (Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankung, Bluthochdruck, chronische Atemwegserkrankung), Mitarbeiter:innen im Gesundheitsbereich oder mit genetischer Disposition.

Anders als der Influenza-Virus mutiert er nicht. Gegen die jetzige Verbreitung wird es noch keinen Impfstoff geben. Die Verbreitung verhindert man durch Isolation der Kranken, also auch zuhause bleiben, und regelmäßiges Händewaschen. Ein Atemschutz ist nicht nötig. Anniesen und Anhusten sind auch ohne Mundschutz kein sozial verträgliches Verhalten.

Grippe und Coronaviren werden immer in Tieren weiterexistieren. Solange ein für Menschen gefährlicher Virus in Tieren weiterexistieren kann, lässt sich ein Virus nicht ausrotten.

Also: Zahlen sind gut für Nachrichten. Für die Gesundheit gilt: Händewaschen und nicht im Gesicht rumfummeln.

Yoga

Ich habe einen Yoga-Workshop besucht. Mein Tanzlehrer praktiziert seit zwanzig Jahren Yoga und hat einen Workshop angeboten. Da ich neugierig war, habe ich ihn besucht.

Ich war ziemlich beeindruckt, er hat nicht nur langjährige Erfahrung, sondern auch eine echte Überzeugung und betreibt Yoga genau so intensiv und anspruchsvoll wie seinen Tanzunterricht. Ich lerne sehr viel von ihm, einfach schon deshalb, weil er ein absoluter Profi ist.

Nach dem Workshop fühlte ich mich wie neugeboren. Nach seinem letzten Tanzunterricht um zwanzig Jahre gealtert, weil ich eine Stunde verpasst hatte und mich so halbgar durch die neuen Sequenzen wurschtelte. Beim Yoga ist er langsam und intensiv, beim Tanzen schnell und ausdrucksvoll.

In meinen Tanzgruppen bin ich der einzige Mann, beim Yoga betrug die Männerquote dann immerhin 2 zu 13.