Stop talking about

Can We Please Stop Talking About Sergei Polunin?

Eigentlich wollte ich einen Artikel über Polunin verlinken. Also, erst lesen, dann verlinken, aber den Artikel gibt es nur im Abo. Wenn ich Einzelartikel lesen will, dann über Blendle, aber den Artikel gibt es dort nicht. Wie auch immer, der Mann will von guter und auch schlechter PR leben. Er war meine erste Antriebskraft im Ballett; sein Putin auf der Brust ist wie das … oh, nein, den Vergleich verkneife ich mir, obwohl er absolut treffend wäre. Ist. Anyway, can we stop talking about Polunin?

Erwähnte ich schon, wie toll ich das Dance Magazine finde? Das einzig wirklich vernünftige Magazin. Ich hatte mal Tanz abonniert, aber das war mir zu … deutsch.

Blogs

Meine Blogs fangen immer mit einem Ein­trag über Blogs an. Mit jedem Neu­start erkläre ich, was ich tue und warum ich es tue. Blog­artikel gehören zu meinen meist­gelesen Texten. Ich schreibe täglich und experi­mentiere mit den gestalterischen Möglichkeiten. Jeder meiner Blogs ist nur eine Moment­aufnahme. Allen gemeinsam ist ihre Bedeu­tung für mich. Sie sind ein Reflexions­medium, über das ich Vorstellungen, Meinungen, Wissen und Gedanken erkenne. 

Blogs und Einträge sind wie ein Zoo, bei dem jemand die Türen zu den Gehegen geöffnet hat. Gerne hätte ich manchmal ein kusche­liges, nettes, bestän­diges Haus­tier, aber dann wieder juckt mich der Reiz der Exotik und ich möchte mir ein Chamäleon halten.

Es gibt in meinen Blogs so etwas wie einen roten Faden, der von meiner Befind­lichkeit bis hin zu verschiedenen Formen der Kunst, Kultur, Psycho­logie und in Ansätzen Philo­sophie führt. Vom Persön­lichen zum Allgemeinen, vom Allgemeinen zum Persön­lichen. Das Banale ein kleines bisschen tief­gründiger, das Persön­liche in einen etwas größeren Zusammen­hang. Ein Text muss kein großer Wurf sein, er ist das, was man normaler­weise mit Freunden teilt, in einer allgemeine­ren Form.

Vielleicht sind meine Blogs gar nicht geeignet, durch­gelesen zu werden. Vielleicht sind sie nur eine un­bestän­dige Anordnung von Einzel­beiträgen voll­kommen unter­schied­licher Art. Nach etwa zwei Monaten und zwanzig Einträgen wird mir die Sache langweilig, Kategorien stehen, Elemente auch. Blogsoftware langweilt mich irgendwann, oder vielleicht gieße ich meine Ideen auch zu früh in ein Theme. Ich versuche mal, die Sache offen zu halten, indem ich statische Seiten baue. Eine Homepage mit Webseiten.