Corona

Ich habe heute Morgen einen Podcast zum Corona-Virus gehört und fasse es hier mal zusammen.

Das jetzige Corona-Virus ist das fünfte von vier. Sie befinden sich vor allem in Fledermäusen und werden über andere Tiere auf Menschen übertragen. Leben viele Menschen auf engem Raum, kann sich das Virus verbreiten. Es befällt die Atemwege und Lungenzellen, kritisch wird es, wenn das Virus in die unteren Lungenbereiche wandert und dort eine heftige Immunreaktion auslöst, diese ist für die Zerstörung des Lungenzellgewebes verantwortlich, die in wenigen Fällen zum Tod führen kann. Gefährdet sind Menschen mit einer anderen Vorerkrankung (Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankung, Bluthochdruck, chronische Atemwegserkrankung), Mitarbeiter:innen im Gesundheitsbereich oder mit genetischer Disposition.

Anders als der Influenza-Virus mutiert er nicht. Gegen die jetzige Verbreitung wird es noch keinen Impfstoff geben. Die Verbreitung verhindert man durch Isolation der Kranken, also auch zuhause bleiben, und regelmäßiges Händewaschen. Ein Atemschutz ist nicht nötig. Anniesen und Anhusten sind auch ohne Mundschutz kein sozial verträgliches Verhalten.

Grippe und Coronaviren werden immer in Tieren weiterexistieren. Solange ein für Menschen gefährlicher Virus in Tieren weiterexistieren kann, lässt sich ein Virus nicht ausrotten.

Also: Zahlen sind gut für Nachrichten. Für die Gesundheit gilt: Händewaschen und nicht im Gesicht rumfummeln.

Kollagen

Im Dance-Magazine habe ich gelesen, dass Kollagen für Tänzerinnen gut sein kann, weil es das Bindegewebe und die Knochen und damit also die Gelenke stärkt, wenn der Körper in der Lage ist, es – in Pulverform eingenommen – einzubauen.

„It worked: The study found that athletes who supplemented their diets with gelatin and vitamin C produced more collagen. Other studies have found that collagen supplementation helps reduce joint pain.

If your body can synthesize collagen, that’s going to keep tissues like ligaments and tendons more robust,“ says Baar. „That’s important for dancers, because like any other elite athlete, they‘re going to experience breakdown of those tissues.“

Dance Magazine

Da zwei meiner Zehengelenke immer noch nicht in Ordung sind und das Gewebe drumherum geschwollen und entzündet ist, versuche ich alles, was möglich ist.

Kollagenpulver stammt 100% vom Rind und wird aus den Knochen gewonnen. Es sei geschmacksneutral habe ich gelesen. Das stimmt nicht, es schmeckt absolut fürchterlich. Es hat eine ganz feine, unterschwellige Note nach Knochenbrühe und schmeckt eindeutig nach Tier. Am besten, man spült das Pulver ganz schnell runter, damit es gar nicht erst die Zunge berührt.

Ich bin gespannt, ob es irgendeine Wirkung auf meinen Fuß hat. Sollte es wirken, werde ich Beauty-Blogger-Influencer.

Yoga

Ich habe einen Yoga-Workshop besucht. Mein Tanzlehrer praktiziert seit zwanzig Jahren Yoga und hat einen Workshop angeboten. Da ich neugierig war, habe ich ihn besucht.

Ich war ziemlich beeindruckt, er hat nicht nur langjährige Erfahrung, sondern auch eine echte Überzeugung und betreibt Yoga genau so intensiv und anspruchsvoll wie seinen Tanzunterricht. Ich lerne sehr viel von ihm, einfach schon deshalb, weil er ein absoluter Profi ist.

Nach dem Workshop fühlte ich mich wie neugeboren. Nach seinem letzten Tanzunterricht um zwanzig Jahre gealtert, weil ich eine Stunde verpasst hatte und mich so halbgar durch die neuen Sequenzen wurschtelte. Beim Yoga ist er langsam und intensiv, beim Tanzen schnell und ausdrucksvoll.

In meinen Tanzgruppen bin ich der einzige Mann, beim Yoga betrug die Männerquote dann immerhin 2 zu 13.