Damit meine Tochter ARK spielen kann, habe ich die Gelegenheit genutzt, mir eine neue Grafikkarte zu kaufen. Die Karte war ja tatsächlich das schwächste Glied der Kette und ein einfaches Modell.

Gute Grafikkarten, mit denen auch neue Spiele laufen, sind sehr teuer, ich habe eine gebrauchte gekauft, die zu meinem Mainboard und Chip passt, der Preis war akzeptabel. Die Kombination hat mir eine Website errechnet, ein netter Service für und von Gamern. Die Karte hat die Größe eines Raumschiffs und sieht auch so aus.

Man darf ja nicht anfangen, sich allzusehr in Hardwaregeschichten reinzuwurschteln, sonst verbringt man zu viel unnötige Zeit damit. Ich wollte meinen Chip auswechseln, aber mein Mainboard erkannte den neuen nicht. Ich habe versucht, das BIOS zu flashen, aber möglicherweise habe ich es nicht richtig gemacht. Also habe ich den alten wieder eingesetzt. Vergeudete Zeit: zwei volle Abende. Und um eine Erfahrung reicher, auf die ich gerne verzichtet hätte. Jetzt habe ich also immer noch den alten AMD Athlon II X4 640. Der soll ganz gut mit einer GTX 960-Grafikkarte laufen, die ich mir jetzt, wie gesagt, besorgt habe.

Lightroom läuft jetzt auch nicht wesentlich schneller, und damit ich auch was von der Karte habe, habe ich mir Assassins Creed II installiert, das habe ich damals sehr gerne gespielt und ist wunderbar geeignet, um meine Ruhe zu haben. Meine Art zu spielen ist irgendwas zwischen Adventure und Spaziergang, ab und zu mal eine Herausforderung, aber dazwischen bitte Ruhe und Entspannung. Also praktisch wie Urlaub. Ein kleines Café wäre nett.

Für das alte Spiel ist die Karte optimal, ich kann die Grafik komplett auf die beste Darstellung stellen. Ein Traum. Jetzt fällt mir natürlich an den Figuren auf, was für eine betagte Grafik das alte Spiel hat.

Ich finde es trotzdem immer noch sehr angenehm und am liebsten wäre es mir, wenn es exakt in dem Stil weitergegangen wäre, wenn sich nur die Locations, Charaktere und natürlich die Qualität der Grafik geändert hätte und ansonsten alles beim Alten bliebe. Assassins Creed für Softcore-Gamer, die das Spiel nicht in acht Stunden durchspielen, sondern in acht Monaten und mit Abwechslungen und Herausforderungen im Alltag genug bedient, ausreichend ausgelastet und zufrieden sind.