Monat: Oktober 2021

Film, Serien

Apple TV

So, jetzt habe ich auch noch Apple TV im Abo, weil mir zwei Sendungen empfohlen wurden 1971 und The world’s a little blurry.

1971 ist eine kleine Serie über die Musik in diesem Jahr und ihren Einfluss auf die Gesellschaft. Wie ich ja schon für die Jahre 1993 und 1977 festgestellt habe, gibt es gewisse Schübe, also Jahre, in denen extrem viel wegbereitende Musik erschien. 1971 war ein ganz besonderes Um- und Aufbruchsjahr, das die Serie auf ganz hervorragnde Weise aufbereitet.

Ich habe die Serie verschlungen. Ich habe ja auch Jens Balzers Das entfesselte Jahrzehnt sehr gerne und mit großem Interesse gelesen. In den 70ern war ich zwar Kind, aber über meine Mutter und meine beiden älteren Schwestern habe ich ja mehr als nur ein bisschen kindlich diese Musik und Zeit mitbekommen. Anders gesagt: ich habe viel gute Musik und wenig von den Hintergründen mitbekommen. Insofern ist das für mich eine intellektuelle Aufbereitung einer Musik, der ich zutiefst emotional verbunden bin.

Ebenso habe ich The world’s a little blurry über Billy Eilish verschlungen. Ich wollte nur mal zum Test reinschauen und blieb zwei Stunden gebannt vor dem Bildschirm sitzen. Ich war vollkommen absorbiert und fasziniert. Ich habe alle Vorurteile über den Haufen geworfen, weil es schlichtweg Fehlurteile waren, und bin jetzt Billi Eilish-Fan. Das Geschwisterpaar wurde letztes Jahr völlig zu Recht mit Grammys überschüttet.

Mein nächstes Cover wird selbstverständlich ein Billie Eilish-Song.

Sonst ist Apple TV für mich uninteressant, weil ich kaum auf dem iPad schaue. Entweder gucke ich im Browser mit Windows oder mit dem Android-Smartphone an einem Bildschirm angeschlossen. Im Browser kann man bei Apple TV nicht mal suchen.

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Bücher

Schöne Welt, wo bist du

Es ist das dritte Buch, das ich von Sally Rooney gelesen habe, nachdem ich die anderen beiden bereits mit Begeisterung gelesen habe. Ich war etwas überrascht, dass das Thema und eigentlich auch die Figuren weitergeführt werden. Ich denke, das sollte man wissen, wenn man die drei Bücher liest: Es sind Entwicklungsromane im Zeitraum von zwanzig bis dreißig Jahre. Figuren und Orte sind anders, aber das Thema bleibt gleich.

Beim Lesen dachte ich, wenn sie ihr Thema nicht ändert, werde ich ihre nächsten Bücher nicht mehr lesen. Dafür war dieses Buch dann ein schöner Abschluss.

Nebenbei bemerkt hatte das Buch kein Lesebändchen, weshalb ich mir welche zum Einkleben gekauft habe. Zu meinem Bücherleseprojekt gehört, dass ich nur Hardcover mit Lesebändchen lese, das hat sowohl praktische als auch ästhetische Gründe.

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