Monat: Juni 2021

Zeichnen

Zeichnen

Ich weiß noch nicht, wie lange das anhält, aber ich würde gerne wieder mehr zeichnen. Es ist eine meiner ältesten Betätigungen, es bringt mich zur Konzentration und zum Sehen.

Jedenfalls habe ich mich hinreißen lassen, die ersten Skizzen auf Tumblr hochzuladen. Vielleicht motiviert mich das ja.

Update: Ich habe es wieder zur Seite gelegt. Ich bin ganz zufrieden mit dem, was ich mal gemacht habe. Durch Zufall fand ich meine alten Zeichnungen wieder.

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Serien

Narcos

Narcos habe ich mit Begeisterung angefangen. Ehrlich gesagt, wusste ich nichts von der Geschichte, obwohl ich die Nachrichtenmeldungen in meiner Jugend regelmäßig in der Tagesschau sah. Das war so weit weg und ich war froh, dass das weit weg geschah. Es hatte nichts mit meinem Leben zu tun und ich wollte damit auch nichts zu tun haben. Drogen und Leichen, ich hielt das für ein bandeninternes Thema auf einem anderen Kontinent.

Wie umfassend und katasrophal die Zustände waren, die von einem Mann ausgingen, bekam ich von Folge zu Folge in der Serie mit. Und es wurde immer schlimmer, bis ich mir auf Wikipedia einen Überblick über das gesamte Ausmaß verschaffte. Ich war fassungslos und konnte mir die Serie nicht weiter ansehen. Ich war einfach nur noch angewidert und konnte jegliche sympatische oder ästhtische Darstellung dieses Menschen nicht mehr ertragen. Das spricht natürlich nicht gegen die Serie, sondern geht nur darum, was ich mir antue oder eben auch nicht.

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Alltag

Gute Reise, Kater

Heute morgen wurde unser Kater eingeschläfert. Die letzte Nacht muss fürchterlich für ihn gewesen sein. Ich hatte gehofft, dass die Medikamente anschlagen. Was es genau war, weiß man nicht, wahrscheinlich das Herz. Erst war die Leber in Verdacht, dann ein Tumor, zuletzt das Herz. Die Aszites (Bauchwassersucht) war ein ganz schlechtes Zeichen. Das Einzige, was man richtig machen konnte, war, dafür zu sorgen, dass es ihm in jedem Moment möglichst gut geht.

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Fotografie

Feierabendfahrt

Ich habe mich gestern noch auf das Rad gesetzt und bin zum Tierarzt gefahren. Die Katze ist sehr krank und wir wissen immer noch nicht genau, was es ist. Ich habe die Bilder vom Ultraschall abgeholt und bin über einen Umweg zu einem Automaten gefahren, in dem man sein Kleingeld in einen Einkaufsgutschein umwandeln kann, gefahren.

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Film

Knock Knock

Der Film ist unterhaltsam, aber enttäuschend. Das Drehbuch ist eine unmotivierte Aneinanderreihung von Ereignissen, die gerade mal so leidlich eine Gesamtgeschichte ergeben. Es gibt keine Überraschungen und keinen Plot-Twist. Die Pointe ganz am Schluss ist schon fast peinlich.

Keanu Reeves, Lorenza Izzo und Ana de Armas machen ihre Sache gut und vor allem Keanu Reeeves ist ansehbar. Wirklich lustig ist sein Schauspiel am Anfang als er versucht, sich den beiden auf dem Sofa noch irgendwie zu entwinden und überrascht von ihrer unverblümten Art ist. Er ist der Grund, weshalb ich den Film überhaupt gesehen habe. Die beiden Frauen kommen natürlich nicht gut weg und müssen für jede unmotivierte Idee herhalten. Ihre Figuren bedienen leider ganz schlechte Klischees.

Das darf ja alles mal sein, wenn es nur nicht so unfassbar oberflächlich wäre.

Den Film konnte ich gut beim Rücken- und Armtraining laufen lassen, weil man nicht ständig hinsehen muss. Man verpasst keine Details, weil es keine gibt.

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Fotografie

Film vs. Digital

Der wesentliche Unterschied zwischen den Bildern, die ich mit Film aufnehme und digital, ist subtil und gerade deshalb so schwer zu lokalisieren. Die Farben alleine sind es nicht, es ist auch die Art, wie Licht und Schatten erfasst beziehungsweise wiedergegeben werden. Kurz: digital wirkt oft flach und wenn man versucht, kontrastreichere Bilder zu bekommen, wirken sie schnell überzeichnet oder verliert sonstige subtile Details.

Gestern habe ich kurz getestet, ob ich nicht vielleicht doch mit dem iPad und der RNI-App schnell zu verlässlichen Ergebnissen komme, aber es hat sich gezeigt, dass Lightroom und Presets in Verbindung mit Profil einfach die besseren Ergebnisse bringt. Vor allem kann – und muss man leider auch – den Kontrast, die Farbintensität und die Lichter über die Regler für Belichtung, Lichter und Weiß steuern. Das ist das eigentliche Handwerk, nachdem man ein Profil und Prests gefunden hat. Und das muss man bei jedem Bild einzeln machen.

Das momentan favorisierte Preset in Lightroom mit Steuerung von Belichtung, Lichter und Weiß
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Allgemein

Männer und Frauen

… except for a few behaviors such as physical aggression, mental rotation ability, and peer attachment.

https://www.sciencedirect.com/

Die Gemeinsamkeiten von Männern und Frauen sind größer als die Unterschiede. Es gibt drei messbare Unterschiede bei Männern und Frauen in der Neurowissenschaft: körperliche Gewalt (Männer), die Fähigkeit, Objekte in Gedanken zu drehen (Männer), und soziale Kontakte (Frauen).

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Gesundheit

Wasser trinken

Ich trinke zu wenig Wasser. Beziehungsweise trinke ich zu viel auf einmal und zu wenig über den Tag verteilt.

Ich habe mir natürlich erst einmal eine App geladen zum Tracken des Wassers, aber die App geht von einer zu hohen Menge aus. Ich habe es nicht geschafft, die drei Liter zu trinken. Es fühlte sich auch nicht gut und richtig an, egal, wie ich es verteilt habe. Fakt ist: nirgendwo ist nachgewiesen, dass man zwei bis drei Liter pro Tag trinken soll. Eineinhalb reichen. App also wieder deinstalliert.

Tracken ist generell nicht mein Ding, mich nervt der Aufwand der Eigenverwaltung.

Im Alltag hat sich als brauchbar erwiesen, alle halbe bis ganze Stunde ein bis zwei Gläser Wasser zu trinken. Ich mache auch gerne ein bisschen Salz rein und Zitrone. Wahlweise Apfelsaftschorle, das Getränk der Wahl.

Rechne ich also mit 200 ml über acht Stunden, komme ich auf die optimale Menge von 1.600 ml.

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Fotografie

Rollei 35T

Die Rollei 35 war meine erste Kamera und sie ist eine meiner liebsten. Sie ist klein, handlich, verlässlich und macht hervorragende Bilder. Sie hat ein 40mm Tessar-Objektiv – eine optimale Brennweite und ein großartiges Objektiv.

Die Einstellungen für Zeit und Blende nimmt an Rädchen vor und kontrolliert oben im Fenster die Belichtung. Blende steht bei mir sowieso meist auf 5,6 oder 8, weil sich das Objektiv da am besten verhält, ich steuere die Belichtung über die Zeit, man kann die Kamera noch mit einer 30stel ruhig halten.

Entfernungen schätzen

Nahaufnahmen

Die Entfernung schätzt man. Generell gibt es sowieso nur wenige wichtige Entfernungen, die man schätzen lernen muss, bei der Rollei geht es ab 90cm los. Das ist die einzige Beschränkung: Nahaufnahmen gehen nicht. Die Entfernung kann man sich gut merken, irgendwas mit eineinhalb Armen.

Einzelobjekte

Dann kommt die eigentlich wichtige Entfernung für alle Einzelobjekte, nämlich etwa zwei Meter. Die Entfernung muss man lernen, zwei Schritte, ein ausgeklappter Zollstock. Wir hatten damals einen Wohnzimmertisch, der einsachtzig war, die Entfernung habe ich mir gemerkt. Sie ist übrigens geringer als man denkt. In der Horizontalen wirken Entfernungen geringer als nach oben. Zwei Meter schätzen ist für mich das A und O bei der Rollei geworden. Zwischen ein und zwei Metern ist der Bereich, den man möglichst genau schätzen sollte. Das ist Übungssache und bei Blende 8 kein Drama, wenn man nicht supergenau trifft.

Mehrere Objekte

Gruppenbilder mache ich so gut wie nie, und wenn dann sind es eben drei, vier Meter.

Ferne

Ab da ist alles nach oben offen, fünf bis unendlich, das ist egal bei dem Objektiv. Wie gesagt, alles bei Blende 8, die Schärfentiefe hat einen ausreichenden Spielraum, damit die Bilder scharf werden.

Müsste ich mich für eine einzige unter den kleinen mechanischen entscheiden, wäre sie meine erste Wahl und danach kommt erst einmal lange nichts.

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